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Revision 302: Zukunft und Vergangenheit von JS-Tools und Libraries

19. Juni 2017 | 3 Kommentare

Rodney und Peter hockten sich zusammen um über sehr neue und sehr alte JavaScript-Technologie zu schwafeln.

Schaunotizen

[00:00:12] Prepack
Prepack ist ein „partial evaluator for JavaScript“. Prepack führt, sofern möglich, den Initialisierungs-Code eines JS-Bundles in einem Compile-Schritt aus, damit es der Browser nicht zur Laufzeit machen muss. Es werden z.B. Closures wegoptimiert und Berechnungen durchgeführt, wo immer dies möglich ist. In eine ähnliche Kerbe schlägt das bereits mehrfach in diesem Podcast erwähnte optimize-js, was weniger kann, aber schon eingesetzt werden kann. Prepack hingegen ist noch Alpha-Software (obwohl es schon ein Webpack-Plugin gibt), was wir anhand von mehreren Code-Samples erfahren.
[00:13:32] Früher war alles besser anders
Das HTTP Archive hat Statistiken über verbreitete JS-Libraries gesammelt und wir lassen es uns nicht nehmen, die Top 10 einzeln durchzusprechen. Auf Platz 1 thront wenig überraschend jQuery, über jQuery UI auf Nummer 2 (und Rodneys Schwank zur position()-Funktion) wundern wir uns hingegen schon etwas. Zu den ollen Polyfill-Libraries Modernizer (Platz 3) und YepNope (Platz 5) fällt uns vor allem eine Reflow-Visualisierung mit der alten Modernizer-Webseite als Testsubjekt ein. Bootstraps JS-Komponenten auf Platz 4 verwundern nur mäßig, FlexSlider an Position 6 war uns völlig unbekannt. Die Erinnerung an swfobject (Platz 7) bewegt Rodney zu Geständnissen aus einer Jugend voller ActionScript. Das achtplatzierte Underscore.js lebt in Form von lo-dash bis heute in unseren package.json-Files weiter. Mit Grausen denken wir an die Google-Maps-API (Platz 9), wenn auch Peter neue Ideen zum nicht-sachgerechten Einsatz von Maps und Headless Browser anzubieten hat. Die Liste endet mit Moment.js auf Platz 10, was uns aus irgendwelchen Gründen zur PHP-Funktion strtotime() abschweifen lässt. Da das aber kein geeigneter Abschluss für einen Podcast im Jahre des Herrn 2017 ist, wirft Rodney zum Schluss noch einen persönlichen Platz 11 in die Runde: Libraries für Layout-Rearrangements wie FLIP (was Rodneys Favorit Vue.js von Haus aus macht). Libraries wie Vue und Tools wie Babel zeigen aber ganz klar auf wohin der Trend geht: weg von Insellösungen, hin zu integrierten Tools und Frameworks.

[01:06:14] Keine Schaunotizen

ECMAScript modules in browsers
Gewohnte Erklärbär-Qualität aus dem Hause Jake Archibald.
Getting Started with Headless Chrome
PhantomJS ist tot, es lebe Headless Chrome!
Turning Windows into an environment ready for modern development
Tools für Windows.
Install npm packages globally without sudo on macOS and Linux
Pakete global für den jeweiligen User installieren.
zeit/pkg
Bundlet Node-Apps in Executables.
Videos von der JSConf EU 2017
Schöne kurze Talks.

Revision 301: Optimierung und Wartbarkeit von CSS

22. Mai 2017 | 1 Kommentar

Letzte Revision noch über ihn, bzw. einen seiner Artikel gesprochen, heute schon in unserer Sendung: Jens Oliver Meiert! Wir haben ihn auf der gerade vergangenen beyond tellerrand Düsseldorf zufällig getroffen und ihn erfolgreich in ein Interview zum Thema CSS verstrickt.

Schaunotizen

[00:00:18] Optimierung und Wartbarkeit von CSS
Wir sprachen mit Jens über sein aktuelles Forschungsthema, nämlich der Frage, wie man CSS besser optimieren und gleichzeitig gut wartbar halten kann. Ausgangslage war Jens‘ Erkenntnis, dass 70% des CSS, das die Durchschnittsseite mit sich herumschleift, aus vorher bereits definierten Deklarationen besteht. Das daraus resultierende Gespräch führte uns über Bootstrap und die Möglichkeit, es an die eigenen Bedürfnisse anzupassen, über Tachyons, Yahoos Atomic CSS, und OOCSS hin zu Googles GWT. Zur weiteren Erforschung des Themenkomplexes bittet Jens in einem Artikel darum, seine Umfrage das Thema betreffend auszufüllen.

Keine Schaunotizen

Alle Videos der beyond tellerrand Düsseldorf 2017
Die Videos der beyonds gehen mittlerweile so schnell online, da fehlt nicht mehr viel, dass man die Talks dort schon vor dem Bühnenauftritt sehen kann. Wenn Ihr nicht die Zeit findet, alle Videos zu schauen, dann doch wenigstens das von Espen Brunborg.

Revision 300: Glücksrad!

6. Mai 2017 | Kommentare deaktiviert für Revision 300: Glücksrad!

Revision 300! Aus Gründen™ gab es diesmal aber keine Spezial-Sonder-Revision, sondern Anselm, Schepp, Stefan und Peter ließen einfach das Glücksrad kreisen.

Glücksrad

[00:01:06] Canvas-Element
Schepp nutzt die Canvas gerne für Bild-Dateiformat-Konvertierung und Bildmanipulation und berichtet, wie man (u.A. mit dom-to-image) via JS, SVG und Canvas Screenshots vom aktuellen DOM machen kann. Außerdem erfahren wir von der Existenz von Canvas-Hintergründen in CSS und der Offscreen Canvas.
[00:09:17] Web Sockets
Einstimmiges Urteil: alle lieben Socket.IO. Größere Datenmengen mit WebRTC durch die Gegend zu schaufeln hat hingegen noch keiner von uns versucht.
[00:16:45] Der HTML-Parser
Peter feiert den in HTML5 spezifizierten HTML-Parser hart, denn vorher haben Browser teils sehr exotische Parsing-Strategien verfolgt – das MS-Team hat ihren irren Legacy-Parser kürzlich erläutert. Kein Wunder, dass man da früher den html5shiv brauchte!
[00:22:21] input[type=date]
Kurze Diskussion um das beste und schlimmste Webtech-Feature aller Zeiten. Dass es allerdings nicht die ECMAScript Internationalization API unterstützt, ist schon doof.
[00:28:58] Keyboard-Shortcuts
Schepp verblüfft uns, indem er sich sofort an einen Artikel über Accesskeys erinnert – von 2004! Unser Fazit: Accesskeys sind für die Tonne, JS-Keyboard-Shortcuts allerdings nicht unbedingt.
[00:37:00] Tabellen
Während wir anfangs noch tatsächlich über Tabellen sprechen (u.A. die jQuery-Plugins DataTables und jsGrid) schweifen wir kurz in Richtung „Verdienste langlebiger JS-Libraries“ ab; unter anderem fallen die Namen Dojo (dem wir Promises und Module in JS zu verdanken haben), ExtJS, Kendo UI und MooTools. Zum Ende hin geht es wieder kurz um Tabellen (speziell die weithin unbekannten Attribute scope und headers) und Layout-Tricks, die sich mit Tabellen abziehen lassen.

Revision 299: Electron

3. Mai 2017 | Kommentare deaktiviert für Revision 299: Electron

In dieser Revision haben wir das Vergnügen, uns von Stefan Judis (Twitter, GitHub, Webseite) alles über Electron erzählen zu lassen.

Ein vorerst letztes mal wird unser Podcast von Wire gesponsort, dem sicheren Open Source Messaging Client für all eure Plattformen, welcher auch den Desktop als First-Class-Citizen betrachtet. Jetzt auch mit Open-Source-Server-Komponenten!

Schaunotizen

[00:03:05] Electron
Mit Electron können Frontend-Entwickler mit HTML, CSS und JavaScript Desktop-Apps für alle Plattformen bauen – mit Zugriff auf das Dateisystem und allem. Es handelt sich um ein auf Chromium und Node basierendes Projekt aus der Feder von Github, das aus dem Atom-Editor geboren wurde. Andere bekannte Electron-Apps sind Visual Studio Code und Hyper. Wir diskutieren Fragen und um Cross-Plattform-Apps und Accessibility sowie die Vergleiche von Electron mit PWAs, Adobe AIR und Flash. Außerdem gibt uns Stefan einen kleinen App-Bastel-Walkthrough, bei dem wir speziell auf Tools wie den nativefier, electron-packager und electron-builder eingehen. Weitere Ressourcen sind bei Sindre Sorhus und im Projekt Electron Userland zu finden.

[00:42:54] Keine Schaunotizen

The Definitive Guide to Object Streams in Node.js
Unser liebster Österreicher erklärbärt ein gar nicht mal so unkompliziertes Thema.
JavaScript is a buffet, not the enemy
Talk von Chris Heilmann (auf einer von unserem liebsten Österreicher organisierten Konferenz).
Sublime Text, Atom & VS Code snippet generator
Gerade für VS Code ein Segen, denn dessen doofes JSON-Format erlaubt auch bei mehrzeiligen Snippets keine Zeilenumbrüche.
Using flow-root today
Clearfix 2.0, erklärt von Anselm.
The invisible parts of CSS
Diverse nicht-offensichtliche Teile von CSS anschaulich erklärt.

Revision 298: Module, Bundling und Optimierung

24. April 2017 | 2 Kommentare

Hans, Schepp und Peter (mit einer Extraportion Heuschnupfen im Gepäck) widmeten sich in dieser Revision voll und ganz ECMAScript-Modulen und den dazugehörigen Tools.

Schaunotizen

[00:00:13] Module, Bundling und Optimierung
Das Contentful-Blog fragt: is it time to rethink bundling? Wir sind uns da noch nicht ganz sicher. Zwar unterstützen mittlerweile einige Browser die neue Syntax, die zusätzlichen Details sowie den module-Type für Scripts (nebst dem dazugehörigen nomodule-Attribut), aber nur weil es einen neuen Hammer gibt, ist nicht plötzlich alles ein Nagel. Um Tree Shaking wirklich effektiv zu braucht man auch Dependencies in ES6-Syntax, was heute noch nicht die Regel ist. Zudem braucht man heutzutage, wenn man auf Transpilieren verzichtet, noch dedizierte ES6-Minifier wie das Babal-Plugin babili. Zum Abschluss sprechen wir noch über den Vergleich Rollup vs. Webpack und automatisierte Mikro-Optimierungen wie optimize-js (die, weil Teil des Buildprozesses und nicht des Source Codes, nicht so schlimm sind wie sonst).

[00:34:40] Keine Schaunotizen

Free Microsoft Edge testing in partnership with BrowserStack
Wer sich kein Windows installieren mag, kann sich jetzt mit Browser Stack behelfen.
Async iterators and generators
Von Jake Archibald in gewohnter Qualität erklärt.

Revision 297: Elm

18. April 2017 | Kommentare deaktiviert für Revision 297: Elm

In dieser Sendung ist Bastian Krol mit am Start und spricht mit uns über Elm.

Wieder wird unser Podcast von Wire gesponsort, dem sicheren Open Source Messaging Client für all eure Plattformen, welcher auch den Desktop als First-Class-Citizen betrachtet.

Schaunotizen

[00:03:43] Promises vs. Reactive
Aufgrund von Hans‘ Frage aus der Vorbesprechung, wie aktuell Promises in JavaScript sind und welche Alternativen sich bieten, sprechen wir über Reactive Programming im Frontend und Node.js.
[00:13:08] Elm
Bastians mitgebrachtes Thema ist Elm. Elm ist eine eigene Programmiersprache, die nach JavaScript kompiliert. Wir sprechen über die Vorzüge und die Einsatzbereiche. Bastian ist Teil der deutschen Community, es gibt einen Slack Channel, man kann Elm im Browser ausprobieren, die Diskussionen zur Sprache finden auf der Mailingliste statt. Außerdem möchten wir noch auf die Atom-Erweiterung hinweisen.

[00:51:00] Keine Schaunotizen

eslint-plugin-promise: Enforce best practices for JavaScript promises
Passend zur Diskussion über Promises liefern wir einen Link zum ESLint Plugin für schöneren Promise-Code.
CSS Custom Properties in Microsoft Edge
CSS Custom properties landen in Microsoft Edge. Damit sind diese nun einsatzbereit.
CSS Grids Garden
Ein guter Einstieg ins Thema CSS Grids und wie diese funktionieren.
RuhrJS Konferenz
Die zweite Ausgabe der JavaScript Konferenz findet am 14. und 15. Oktober 2017 in Bochum statt.

Revision 296: Das Accessibility Object Model

3. April 2017 | 4 Kommentare

Diese Folge haben sich Hans und Schepp zusammengesetzt, und über die Idee eines Accessibility Object Model diskutiert.

Wie jede zweite Ausgabe wird unser Podcast wieder von Wire gesponsort, dem sicheren Open Source Messaging Client für all eure Plattformen, welcher auch den Desktop als First-Class-Citizen betrachtet. Demnächst mit erweiterten Funktionen für Teams!

Schaunotizen

[00:01:41] The Accessibility Object Model
Für jede Webseite erstellen unsere Browser einen Document Tree, einen Layout Tree, sowie einen Accessiblity Tree. Folgerichtig kommt aus der Web Incubator Community Group (WICG) die Idee, den Entwicklern zusätzlich zum Document Object Model (DOM) und CSS Object Model (CSSOM) auch ein Accessibility Object Model (AOM) an die Hand zu geben. Wir erforschen, welche neuen Programmierszenarien damit möglich werden, und ob wir die Idee insgesamt eher für gut oder für schlecht befinden (damit thematisieren wir auch die Ausführungen von Marco Zehe aus Revision 162).

[00:36:30] Keine Schaunotizen

Modern JavaScript for Ancient Web Developers
Ein Artikel voller guter Links, um moderne JavaScript-zentrierte Entwicklung zu lernen.
Fuse.js
Lightweight fuzzy-search, in JavaScript

Revision 295: Next, Git, Guetzli

2. April 2017 | 4 Kommentare

In der Kürze liegt die Würze: Hans und Peter lassen sich diesmal von Stefan ein Framework für Isomorphic JS-SPAs erklären und verlesen zwei kleine Links.

Schaunotizen

[00:00:10] Next.js
Inspiriert von einem Artikel aus der Feder Arunoda Susiripalas lauschen Hans und Peter den Ausführungen Stefans zu Next.js. Dabei handelt es sich um ein React-basiertes SPA-Framework, das dem geneigten Entwickler viel vom früher üblichen Tool-Stress mit u.A. Webpack (siehe auch Revision 289: Tiefe Einblicke in die Webpack-Entwicklung) erspart. Serverside rendering, Code splitting, hot reload etc. sind ab Werk dabei. Das ganze ist ein Werk von Zeit Inc., deren übrige Produkte ebenfalls in die Kategorie „X, aber in unkompliziert“ fallen (man vergleiche now mit Heroku).

[00:32:28] Keine Schaunotizen

Flight rules for Git
Was tun, wenn man in Git einen Fehler gemacht hat? Handliche Katastrophen-Checkliste!
Guetzli, Google’s New JPEG Encoder
Kurzer Überblick über das neueste Werk der Magier aus Googles Kompressions-Hogwarts.

Revision 294: CSS Grids

22. März 2017 | Kommentare deaktiviert für Revision 294: CSS Grids

Für diese Revision haben wir uns nach längerer Zeit mal wieder den Sven Wolfermann eingeladen, den man desöfteren auf Konferenzen, Community-Events und Unkonferenzen mit Vorträgen zu fortgeschrittenen CSS-Techniken antreffen kann. Selbiges gilt für sein Blog unter maddesigns.de. Denn wir wollten diese Woche gerne über die neuen CSS Grids sprechen, die jetzt nach und nach in den neuen Browsern freigeschaltet werden.

Bereits zum dritten Mal wird unser Podcast jetzt von Wire gesponsort, dem sicheren Open Source Messaging Client für all eure Plattformen. Dank verbesserter Technik verbindet sich der Messenger nun noch schneller mit der Gegenseite, und die Übertragungsqualität ist dabei auch noch gestiegen!

Schaunotizen

[00:02:28] CSS Grids
Lange wurde daran gearbeitet und wir hatten sie eigentlich schon letztes Jahr erwartet, nun ist es endlich soweit: CSS Grids kommen! Mit Sven sprechen wir darüber, welche Lücke die Grids füllen und inwiefern sie vergleichbar sind mit den guten alten Tabellenlayouts oder Flexbox. Weiter geht es mit der Frage des Browser-Supports, und ob der Internet Explorer mit seiner Vorversion von Grids gut genug ist, um den praktischen Einsatz zu wagen. Die Möglichkeiten und Vorzüge von Grids machen einige Demos deutlich, die man mal gesehen haben sollte:

Wer nach unserem Gespräch Lust bekommen hat, sich selbst mit den CSS Grids zu befassen, dem empfiehlt Sven folgendes Lernmaterial, um schnell in die Spur zu kommen:

Abschließend blicken wir in die Zukunft und sprechen über das Konzept der „Subgrids„, das von vielen Entwicklern im Zuge der Grids-Entwicklung nachgefragt wurde, und das in eine nächste Ausbaustufe des Layoutstandards gewandert ist.

[00:43:57] Keine Schaunotizen

Animista
Eine Bibliothek von fix und fertigen CSS-Animationen
Scram.js
Ein Electron-basiertes Framework, das es erlaubt, mit Web Components serverseitigen Code zu schreiben.

Revision 293: Web Assembly, Bloat und Web Components

12. März 2017 | 2 Kommentare

Rodney, Hans und Peter widmeten sich in dieser Revision dem Thema Web Assemby sowie der ewigen Frage nach Frameworks, Bloat … und Web Components.

Schaunotizen

[00:00:15] Web Assembly kommt
Web Assembly ist beschlossene Sache. Grund genug, sich dem Thema einmal vertiefend zu widmen. Web Assembly ist ein im Browser lauffähiges binäres Code-Format, das als Kompilierziel für andere Programmiersprachen dient (ähnlich wie einst der Vorläufer asm.js). Web-Assembly-Code wird aus einer Reihe von Gründen sehr schnell sein, schneller als normales JS, das den Optimizern der JS-Engine bis zum heutigen Tage Kopfzerbrechen bereitet. Und da es nun ein dediziertes Kompilierziel für Browser gibt, muss ECMAScript nicht mit noch weiteren für normales JS uninteressanten Funktionen wie Math.imul() aufgerüstet werden. Gegen Ende phantasieren wir noch ein wenig über Webentwicklung mit Rust, Go sowie Parallelität im Browser – alles Dinge, die es zwar noch nicht wirklich gibt, die aber in endlicher Zeit kommen könnten.
[00:26:19] Und ewig grüßt das Bloat-Murmeltier
Auch diese Woche gab es wieder einiges an Diskussionen um die Frage, ob wir uns nicht die Webentwicklung zu kompliziert und zu langsam machen. Zum einen schrieb Marcus Hellberg über bessere Performance mit Web Components, zum anderen schraubte der umtriebige Andrea Giammarchi eine performante Virtual-DOM-Alternative in 200 Zeilen zusammen. Dass aus all diesen Erkenntnissen, Blogposts und Codezeilen irgendwelche Folgen erwachsen, glauben wir allerdings nicht und besprechen im Zuge dessen gleich auch Preact sowie Vue.js und verweisen auf einen demnächst bei Screenguide erscheinenden Artikel von Schepp. Und warum in Sachen Web Components im Moment so wenig passiert, klären wir bei dieser Gelegenheit gleich auch.

[01:00:26] Keine Schaunotizen

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Kleines JS-Plugin für Arbeit mit der vertikalen Scrollrichtung.