Es war mal wieder an der Zeit, dass wir uns Gäste zur Verstärkung ins virtuelle Studio holen. Nachdem sich die letzten Revisionen viel um Content Management Systeme die Arbeit als Frontend-Entwickler mit ihnen gedreht haben, lag es nahe, dass wir uns mal mit den Leuten hinter dem rein API-basierten „headless“ CMS Contentful unterhalten. Aus Berlin zugeschaltet waren Rouven Weßling und Thomas Scholtes.

Wir redeten über die Idee hinter dem CMS und seine Aufteilung in ein Multiuser-Fähiges Backend und fünf Teil-APIs:

Wir erfuhren außerdem weitere schöne Details, nämlich dass Contentful Mehrsprachigkeit, respektive Lokalisierbarkeit ermöglicht. Und auch dass man mit Hilfe der Content Delivery Sync API seine Daten zur Offline-Speicherung im Client regelmäßig abgleichen kann. Wohlwollend nahmen wir zur Kenntnis, dass Rich Content ausschließlich im Markdown-Format verarbeitet wird. Mehrere Seiten lassen sich mit Hilfe von Spaces unter einem Account betreiben. Volltextsuchen sind dank der Search API leicht zu implementieren. Und es lassen sich Webhooks einrichten, die jedes Mal getriggert werden, wenn Inhalte aktualisiert wurden.

Wer nun Blut geleckt hat: Contentful bietet für den schnellen Einstieg eine Reihe von fertigen SDKs und Plugins für JavaScript und alle gängigen serverseitigen Sprachen sowie für diverse Frameworks, native Plattformen und statische Seitengeneratoren.

Zu guter Letzt wiesen wir noch auf ein interessantes Gast-Posting im Firmenblog hin, wo beschrieben wird, wie man mit Contentful und Snipcart sogar ein Shopsystem abbilden kann.

Der einzige Nachteil, den wir während des ganzen Gesprächs an dem CMS ausmachen konnten: Durch die Art und Weise des Hostings lässt sich nicht sicherstellen, dass Inhalte ausschließlich in Europa gespeichert sind (zumindest derzeit).

Wir sind beeindruckt. Salespitch bestanden!