Working Draft

Wöchentlicher News-Podcast für Webdesigner und -entwickler

Spenden für Soundqualität!

Unsere Aufnahmen werden optimiert mit Auphonic.
Flattern oder direkt bei Auphonic spenden.

Revision 209: Geschwindigkeitsrausch

24. Februar 2015 | Keine Kommentare

In trauter Zweisamkeit diskutieren Stefan und Anselm über den Drang zu sechzig Frames pro Sekunde.

[00:00:21] News

Browsersync 2.0
Die neue Version des Entwicklertools kommt mit graphischer Oberfläche und verstärktem weinre Support.

Schaunotizen

[00:03:10] FLIP your animations
Geschwindigkeitsrausch: Paul Lewis stellt eine Micro Optimisation für CSS Transitions und Animations vor, und wir fragen uns nur: Warum gibt’s das nicht nativ in den Browsern? In der anschließenden Diskussion sprechen wir über Sinn und Unsinn dieser feingranularen Optimierungen und stehen für “nichts implementieren, was eigentlich schon so funktionieren sollte” ein.
[00:17:48] 60 fps on the mobile web
Da der DOM für Flipbook viel zu langsam war hat man kurzerhand mit Canvas und React das ganze Ding selbst implementiert (The Fast). Damit aber auch gleich einen massiven Shitstorm der Community ausgelöst (The Furious). Wir hinterfragen die Mutter dieses Gedanken, loben die Vielseitigkeit von React und analysieren ab welchem Zeitpunkt man mehr Probleme damit schafft als löst. Gegen Ende stehen wieder einmal für “nichts implementieren, was eigentlich schon so funktionieren sollte” ein und verweisen auf Chris Heilmanns exzellenter Sicht der Dinge zu diesem Thema.
[00:41:51] CSS Variables are a bad idea
Aaron Gustafson schreibt den “considered harmful” Artikel der keiner sein möchte und spricht sich gegen CSS Variablen aus. Den Grundgedanken hinter seinen Überlegungen verstanden versucht Stefan allerdings zu missionieren: Sieht man die Spezifikation als Variablen im Sinne eines Präprozessors sollte man es wirklich besser bleiben lassen. Hat man allerdings den Scope der “CSS Custom Properties” (so wie sie eigentlich heißen) erkannt, hat man damit ein mächtiges Werkzeug in der Hand, für das es viele ungelöste Use Cases gibt. Vorsicht sei geboten bei Poylfills wie Pleeease. Wenn man’s wirklich meint, lassen sich CSS Custom Properties nicht polyfillen, ohne massiv Browserfeatures nach zu implementieren. Und wir wissen ja, dass wir “nichts implementieren, was eigentlich so funtionieren sollte”. Ein Hinweis auf Rodneys Artikel zu dem Thema aus dem Jahr 2013 sei noch einmal sehr ans Herz gelegt.

[00:56:39] Keine Schaunotizen

Designing for the Elderly
Worauf man achten muss, wenn man für ältere Menschen designed. Guter Artikel auf Smashing Magazine.
Plumin.js
Schreib dir deinen eigenen Webfont mit einer pfiffigen JavaScript API. Wir sagen nur Wow!
Revisiting LESS
Als Sass User schreibt Stefan über seine Erfahrungen mit der zwangsbeglückten Nutzung von LESS. Die herausragenden Features scheinen banal, sind aber am Ende die, die am glücklichsten machen.

Revision 208: JavaScript Dialekte

22. Februar 2015 | 5 Kommentare

Einen Dialekt im Team (bestehend aus Hans, Peter, Anselm und Stefan), zig Dialekte in unserer Themenliste.

Schaunotizen

[00:00:28] JavaScript Dialekte
Wir nehmen den jüngsten Artikel des Doktors zu Googles SoundScript zum Anlass mal generell über JavaScript Dialekte und deren Sinnhaftigkeit bzw. -losigkeit zu reden. Wir erkennen, dass SoundScript etwas ganz anderes vorhat als Googles andere Dialekte wie AtScript und mit der zwingenden VM-Unterstützung wohl weiterhin Nische bleiben wird.

Bei der Diskussion zu Dialekten und statischer Typisierung ebenso im Programm: TypeScript, CoffeeScript, Facebook’s Typechecker Flow, sowie der ursprüngliche und eingestampfte Versuch von EcmaScript in der Zombie-Version 4.

Sämtliche Themen in Union finden sich dann in einem anschließenden Review zu EcmaScript 6 und den Möglichkeiten mit SweetJS und 6to5 (jetzt BabelJS). Mit der unausweichlichen Frage: Werden wir das überhaupt nutzen?

Gegen Ende brechen wir allerdings eine Lanze für ReactJS (und den damit verbundenen JSX Dialekt): Sieht auf den ersten Blick etwas abstoßend aus, macht aber Spaß.

[00:41:18] Keine Schaunotizen

htaccess Snippets
Mal wieder was für Apache konfigurieren? Hier gibt’s Rezepte. Gibt’s ebenso vom HTML5 Boilerplate für verschiedene Servertypen.
Client-side templating’s major bug
Tim Kadlec beschreibt seine sehr interessante Sicht bez. Client-side Templating.
EcmaScript 5 compatibilty table
Für mittlerweile ausrangierte Browser.
Reframing Accessibilty for the Web
Accessibility hat nicht zwingend mit Behinderungen zu tun. Der Artikel von A List Apart klärt gut auf.
Codrops CSS Reference
Sehr umfangreiche und mit vielen, vielen Beispielen ausgestattete CSS Referenz von Sara Soueidan.

Revision 207: 6to5, Yeoman, Links

9. Februar 2015 | 4 Kommentare

Mit Ehrengast Michael Kühnel (@mkuehnel, Selbstbeschreibung „Webentwickler seit seit Netscape 4.7“) ackerten sich Schepp, Hans, Peter und Stefan durch die Themen der Woche.

[00:02:22] News

HTML5 Boilerplate 5.0
Die neueste Version des allseits beliebten Webseiten-Starterkits.

Schaunotizen

[00:02:54] 6to5, 2to3
Der neueste ES6-Transpiler im Hype-Durchlauferhitzer ist aktuell 6to5, laut der ECMAScript 6 compatibility table mit der größten Feature-Abdeckung überhaupt. Nachdem Hans eine mäßig steile ES6-These in den Raum geworfen hat, beginnt ein unausgeschlafener Peter über alles mögliche aus dem ES6-Dunstkreis (v.a. Klassen und die diversen Tools und Transpiler) abzuranten. Zentrale Aussage: so viel wird sich für Otto Normalentwickler gar nicht ändern, dann die meisten Features einer Programmiersprache benutzt man in 90% der Fälle eh nicht.
[00:37:30] Yeoman
Michael ist Yeoman-Fan und lässt seiner Begeisterung freien Lauf. Vor allem wirbt er dafür, eigene Generatoren zu bauen, was mit Hilfe der Docs und dem Yeoman-Generator für Yeoman-Generatoren (yo dawg) auch ganz einfach ist. Mit Inquirer.js wird Prompting einfach und auch testen ist ganz einfach. Selbst Generators für WordPress und Typo3 sollen in freier Wildbahn gesichtet worden sein.

[00:57:19] Keine Schaunotizen

FormatJS
Diverse JavaScript-Libs um Daten nutzerfreundlich zu formatieren.
Making Pinterest — Demystifying SEO with experiments
Die wissenschaftliche Methodik (est. 1700) erreicht Pinterest bzw. Suchmaschinenoptimierer. Das ist schon eine Meldung wert!
Devdocs.io
Die Webdev-Dokumentations-Metasuchmaschine ist jetzt offlinefähig!

[01:01:28] Jobbörse

Software-Entwickler in Kassel gesucht
Michaels Firma (Softwarehaus mit Sitz in Kassel und Bonn) sucht fähige Entwickler – vom Frontendler bis hin zum Java-Guru.

Revision 206: ES6 Template Strings, Jobwechsel, Spartan

3. Februar 2015 | 2 Kommentare

Ganz unverhofft gesellte sich diese Revision der gute Chris Heilmann auf einen Plauderabend zu uns.

[00:00:45] News

“WebKit’s JavaScriptCore and Web Inspector now have a code coverage profiler that tells you what JS code has executed”
Die News der Woche ist dieses neue Feature des kommenden Safari bzw. des jetzigen WebKit-Nightlys, mit Hilfe dessen man ungenutzte Code-Stellen in seinem JavaScript ausfindig machen kann.

Schaunotizen

[00:03:02] ES6 Template Strings
Die neuen ESCMAScript 6/2015 Template Strings erlauben in ihren Backticks viele neue String-Spielereien, wie etwa Multiline-Strings, Variablen-Ersetzung innerhalb des Strings, Filterung und Internationalisierung. Mit dem Browsersupport sieht es leider noch nicht so gut aus, aber es gibt Transpiler und Polyfills dafür.
[00:17:25] Chris Heilmann geht zu Microsoft
Dass für Chris bei Mozilla die Luft ein wenig raus war, war ja bekannt. Dass er jetzt zu Microsoft geht war hingegen ein ganz schöne Überraschung (Aaron Gustafson übrigens ebenfalls). Wir sprachen mit Chris über seine Zeit bei Mozilla und seine Aufgaben und Pläne im neuen Job. Außerdem durfte auch Microsofts Spartan Browser in unserer Diskussion nicht fehlen.

[01:06:42] Erkenntnis der Woche

display: flex doesn’t work for button elements
Rodney erzählt von seinen erfolglosen Versuchen, die Firefox-Buttons in eine Flexbox-Konstruktion zu zwängen. Er erzählt uns außerdem, warum das alles sowas von nicht funktioniert und welchen Workaround-Joker man erfolgreich ziehen kann.

[01:17:40] Keine Schaunotizen

JavaScript Application Architecture On The Road To 2015
Addy Osmani legt uns seine Sicht auf die JavaScript-Architektur des Jahres 2015 in einem ellenlangen Artikel dar. Lesenswert!
A Vision for Our Sass
Felicity Evans formuliert und erklärt in diesem ALA-Artikel Ihr Manifest für guten SASS-Code-Stil. Gehen wir sehr mit d’accord!
Useful SVGO[ptimization] Tools
Sara Soueidan bietet hier ein kleines Roundup an verschiedenen GUIs und Ausprägungen des SVG-Optimierers SVGO auf. Gutes Thema!
Using WEBP/JPEG 2000/JPEG-XR/APNG Now With Picturefill and Modernizr
Zoltan “Du Lac” Hawryluk, Urgestein der Webszene, widmet sich der Frage, welche Vorzüge die verschiedenen exotischeren Bildformate abseits von JPEG haben und wie man sie im Alltag einsetzen kann. Erschöpfend, gut!

Revision 205: Perceived Performance, Ampersand.js

31. Januar 2015 | Keine Kommentare

Zur 205. begrüßen Anselm und Stefan Schrödingers Co-Host (ist er aktiv, ist er es nicht?) Kahlil Lechelt wieder im virtuellen Studio. Die (Wieder-)Entdeckung eines vielversprechenden Frameworks hat ihn zurückgerufen.

[00:01:03] News

IO.js
Node.js ohne Node.js? Ein Open Source Fork der JavaScript-Umgebung beschäftigt die Szene. Dieser Beitrag klärt auf.
Firefox 35
Allerlei sinnvolle Neuerungen in der 35er Version des Fuches.

Schaunotizen

[00:04:40] Perceived Performance & fetch()
Folgender Gedankengang: Ein Polyfill zum kommenden fetch-Befehl wird veröffentlicht und kommt gut an (in Kürze: verdauliches XHR mit Promies). Ein gewisser Steve Souders bringt seine Meinung, dass es doch ideal wäre mit diesem Standard auch Ladebalken steuern zu lassen, um dem User eine gewisse Geschwindigkeit anzuzeigen, oder im schlimmsten Fall vorzugaukeln. Hat bei eBay ja auch gut funktioniert. Wir sprechen — im Vorgaukel-Falle — von unseren eigenen Erfahrungen und überlegen, wie so ein Standard ideal aussehen könnte.
[00:26:46] Ampersand.js
Aufgepumptes Backbone.js mit saftiger Tool-Chain im Hintergrund? Kahlil hat Ampersand für sich entdeckt und schwärmt uns im Beinah-Monolog entsprechend vor. Wer damit noch nichts zu tun hatte bisher, und sich nicht irgendwelchen Hype-Frameworks verschrieben hat, sollte durchaus einen längeren Blick darauf werfen. Ebenso erwähnt: Jade als Templating-Language und das Buch der AmpersandJS Entwickler Human Javascript.

[00:55:18] Keine Schaunotizen

GitHub Cheat Sheet
Was mit Git und GitHub doch alles möglich ist. Tolle Kniffe, die oft unentdeckt bleiben.

Revision 204: Fokus, Build-Tools, Links

22. Januar 2015 | Keine Kommentare

Wer keine spannenden Themen hat, muss eben selbst spannend sein. Und so grillten Hans, Peter, Stefan und Anselm Fokus-Forscher Rodney zu seinen neuesten Forschungsergebnissen und wärmten kurz (und ohne nennenswerten Erkenntnisgewinn) die große Build-Tool-Debatte wieder auf.

Schaunotizen

[00:00:15] Neues von der Fokus-Front
Nach seinem ersten Bericht in Revision 198 meldet sich Rodney wieder zu Wort und berichtet von neuen Erkenntnissen aus seinem Fokus-Forschungs-Projekt, speziell von neuen Erkenntnissen rund um Shadow DOM, <dialog>, Canvas-Element und <video>. Letzteres ist interessanterweise je nach Browser unterschiedlich zu bedienen. Tabindex in Shadow DOM funktioniert in Chrome auf sinnvolle Weise, ist in Firefox (wie auch der Rest von Shadow DOM) noch buggy. In <dialog> wirken sich die bekannten Probleme von Image Maps verwirrend aus. Die Fokussierbarkeit von Canvas-Subtrees könnte für Focus Transitions genutzt werden. Aus Rodneys bisherigen Erkenntnissen lassen sich drei Empfehlungen ableiten:

  1. Repariert Browser-Bugs mit Rodneys Scriptsammlung
  2. niemals positiven tabindex benutzen, nur 0 und -1 sind brauchbare Werte
  3. niemals accesskey benutzen

Als nächste Themen wird sich Rodney blutige SVG-Details sowie fokus-relevante Pseudoklassen (:focus, :active etc) zur Brust nehmen.

[00:42:15] How to Use npm as a Build Tool
Keith Cirkel hat keine Lust mehr auf Grunt und Gulp und erklärt daher mal, wie man auch NPM als Build-Tool einsetzen kann (wie auch andere vor ihm). Wir mit all unseren Monster-Projekten sind nur mäßig überzeugt: große Aufgaben können durchaus komplexe Tools erfordern. Peter gibt wieder eine Theorie von den in jedem Projekt vorhandenen hässlichen Ecken zum besten und will trotzdem für sein nächstes Projekt mal Makefiles versuchen.

[00:55:31] Keine Schaunotizen

appcache-nanny
Soll den Umgang mit dem gefürchteten Application Cache etwas verschönern.
The 2014 CSS Report: Examining how CSS is being used in the wild
Datenpunkte zum CSS-Einsatz in freier Wildbahn.

Revision 203: AngularJS x.x

10. Januar 2015 | 2 Kommentare

Unser Peter musste sich in letzter Zeit berufsbedingt deutlicher mit AngularJS auseinandersetzen und hatte sich doch eine Meinung gebildet. Verbunden mit genereller Verwunderung über die kürzliche AngularJS 2.0 Ankündigung war das für uns Grund genug, diesem Framework noch eine weitere Episode zu spendieren. Hilfestellung bot Pascal Precht, der dem Kommentar- und Fragefeuerwerk entgegenstand.

Schaunotizen

[00:01:08] AngularJS x.x
Phase 2 des Hype Cycles erfolgreich überstanden, nähern wir uns beim AngularJS Framework in raschen Zügen Phase Nummer 3: Desillusionierung. Von vielen Seiten hört man, AngularJS soll man gar nicht verwenden (andere Frameworks übrigens auch nicht), andere meinen sogar, das Toolset eignet sich sowieso nur für Demos und ist von der Pieke auf gebrochen. Es helfe Google mit der kommenden Version, die alles umreisst, was wir bislang kennen!

Doch warum wirkt Angular 2.0 wie eine große Entschuldigung seitens Google und als wehmütiger Versuch, jetzt alles richtig zu machen? Und warum bringt dieser Versuch wieder die Gemüter zum kochen? Sollte man Angular 1.x nun komplett in die Tonne werfen? Warum braucht’s wieder eine eigene Sprache und Tool-Chain mit AtScript, und warum sagt man ständig, AtScript sei keine eigene Sprache? Frage um Fragen und ein Thema nach dem anderen. In ihrer Mitte ein tapferer Jungentwickler namens Pascal Precht, der uns die Welt von AngularJS erklärt und aufzeigt, warum alles so katastrophal und verwirrend wirkt.

Apropos verwirrend: Wir finden die AngularJS Quellen für 1.x in diesem GitHub Repository, für Angular 2.x in jenem. Man erkenne den feinen Unterschied.

Zum Schluß noch ein kleiner Disclaimer: Wir bemühten uns redlichst, etwaige Vergleiche zu anderen und anderwertigen Frameworks zu vermeiden um entsprechenden Grundsatzdiskussionen aus dem Weg zu gehen, allerdings rutscht uns das eine oder andere Schlüsselwort in den Gesprächsverlauf rein. Seht es uns nach und erkennt die Anstrengung, den Fokus wieder auf Angular zu richten.

[01:13:50] Keine Schaunotizen

AngularJS: Login und Sicherheit
von unseren Kollegen bei AngularJS.de!
Integrating Web Components with AngularJS
Unser Gast beschreibt eine laut Eigenaussage “Hacky Solution”, wie man jetzt schon Web Components in AngularJS 1.3 verwenden kann. Also noch vor der 2.0er Revolution. Diese Erklärung gibt es auch in audiovisueller Darbietung samt Kollegin Carmen Popoviciu auf der letztjährigen NG Europe Konferenz
Moderne Web-Entwicklung mit AngularJS
Robin und Phil, die ihr schon vom Podcast kennen solltet, zeigen euch ausführlich eine Einleitung in die aktuelle Angular JS Version, die sie bei der Rhein Java User Group zum Besten gaben. Sehr detailliert und empfehlenswert, sowie eine gute Einleitung für die Workshops, die sie zusammen mit Peter geben.
Thoughtram
Apropos Workshop. Auch Gast Pascal zeigt euch die Vor- und Nachteile von Angular 1.x live und in Farbe. Buchbar auf dieser Seite
vivus.js
Themenwechsel. Animierte Strokes bei SVG, einfach steuerbar per Bibliothek. Vivus macht das für euch.
The origin of the <blink> tag
Schon etwas älter, nicht minder interessant: Wie ist eigentlich der <blink> Tag entstanden? Der Erfinder plaudert aus dem Nähkästchen. Spoiler: Entsteht so wie alle großartigen blöden Ideen.

Revision 202: Sicherheitslücken – DOM Clobbering, XSS via CSS, ES6 Fallen

29. Dezember 2014 | 7 Kommentare

Wir haben uns kurz vor Heiligabend den Mario Heiderich eingeladen, um über grauenvolle, abstruse und schier unlösbare Sicherheitslücken moderner Browser zu reden. Der richtige Stoff für besinnliche Weihnachtsstimmung und frohlockende Ausblicke ins neue Jahr!

Schaunotizen

[00:00:11] DOM Clobbering, XSS via CSS, Template Injection, etc.
Mario Heiderich, ehemaliger Webentwickler, heutiger Security-Experte, erzählt uns von den ganzen, dunklen Seiten der modernen Webentwicklung, die verheerende Schäden anrichten können, ohne das wir uns richtig wehren können. So beschreibt er aktuelle Sicherheitslücken in den Template Engines von AngularJS oder KendoUI und hält auch fest, dass diese Dinge gerne von den Bibliotheksherstellern auch mal auf die lange Bank geschoben werden (wie beispielsweise Frederic Hembergers jQuery Pull Request von “neulich” zeigt). Es gibt Hilfestellungen, wie beispielswiese Marios DOMPurify, mit dem man Zeichenketten auf verdächtigen Code prüfen und gegebenenfalls bereinigen kann.

Es muss allerdings nicht immer JavaScript sein. Mit CSS kann man mit Hilfe der @-moz-document Regel und Regular Expressions im Firefox ganz einfach Session Token aus der URL klauen. Mario erklärt ausserdem, wie man die Paint-Zyklen der Browser und CSS Filter dazu ausnutzen kann, um auf bestimmte Zeichen zu schließen, die der Benutzer eingibt. Zukünftige Spaßquelle bieten SVGs im Allgemeinen und SVGs in Webfonts im Speziellen.

Ebenfalls lückenreich und angriffsanfällig ist der DOM. Mit In the DOM, no one will hear you scream gibt es einen mittlerweile sehr bekannten Talk von Mario, der uns das Prinzip des DOM Clobbering näherbringt. Der Abwärtskompatibilität von HTML sei es geschuldet, dass man derartige Dinge überhaupt durchführen kann.

Dass man allerdings auch mit kommenden Technologien allerlei Unfung anstellen kann, zeigt der Ausblick auf Template Strings in EcmaScript 6. Mario sieht sich in seiner Rolle für die nächsten Jahre auf jeden Fall beschäftigt.

Abhilfe gewünscht? Mario lässt uns nicht im Schneeregen stehen, sondern gibt auch ein paar hilfreiche Schutzhinweise. Für hundertprozentige Absicherung empfiehlt die Workingdraft Crew eine Ausbildung zum Reisbauer auf dem zweiten Bildungsweg.

Weitere Links zu den Themen, die besprochen wurden:

Zu guter Letzt gibt es noch einige Hinweise auf themenbezogene Konferenzen.

[01:35:37] Keine Schaunotizen

HTTPS Mythen
Golem klärt auf, was es mit den herumschwirrenden HTTPS Gerüchten und Mythen tatsächlich auf sich hat.
Let’s make a Firefox Extension, the painless way
Ein knackiges Tutorial beschreibt, wie man Extensions für Firefox entwickelt.
Flexbox Adventures
Schon wieder ein Flexbox Tutorial? Ja! Dieses zeigt allerdings interaktiv und ausführlich, was es mit den Properties flex-grow, flex-shrink und flex-basis auf sich hat.

Revision 201: Offline-Apps und Links

22. Dezember 2014 | 3 Kommentare

In trauter Zweisamkeit quatschten Stefan und Peter über Offline-Technologien für Webapps und verlasen am Ende ganze zwei Links.

Schaunotizen

[00:00:22] Technologien für Offline-Webapps
Stefan macht Webtech-Vorlesung an der FH Oberösterreich und hat sich für seinen nächsten Termin vorgenommen, über Offline-Technologien zu sprechen. Während APIs wie Web Storage oder Indexed DB vergleichsweise unproblematisch sind, ist der Application Cache bekanntermaßen ein etwas schwierigerer Fall. Grundprobleme sind laut Peter durch die Spec-Schreiber falsch verstandene Anforderungen, die zu hohe Abstraktionsschicht und die mangelnde Flexibilität. Abhilfe verspricht der Service Worker, der neben vielen anderen Dingen unter anderem auch Offline-Webapps ermöglicht. Am besten erklärt dies Jake Archibald in seinem JSConf-Talk. Einziger Haken ist die überschaubare Browserunterstützung, bezüglich der wir jedoch einigermaßen optimistisch sind. Chrome und Firefox arbeiten schon fleißig am Service Worker und zu welchem Implementierungs-Tempo Microsoft fähig ist, sieht man daran dass die aktuelle IE-Preview-Version die beste ES6-Unterstützung aller Browser bietet. Zum Ende darf Peter nochmals seinen Mobilgeräte-Sind-Schlechte-Computer-Rant zum Besten geben.

[00:41:47] Keine Schaunotizen

Polyfill Service
Ein einziges Script von einem CDN einbinden, das per Browsersniffing nur die nötigsten Polyfills in dieses Script hineinpackt.
State of JS Implementations, 2014 Edition
Andy Wingo über die JS-Engines moderner Browser.

Revision 200: The Indie Web

14. Dezember 2014 | Keine Kommentare

Zum 200. Jubiläum luden Schepp, Anselm und Stefan niemand geringeren als Jeremy Keith ein. Viel Spaß bei unserer ausgiebigen Plauderei zum “Indie Web”. Die Episode und alle Shownotes sind dieses Mal auf Englisch!

For our 200th anniversay Schepp, Anselm and Stefan invited Jeremy Keith. Enjoy our excessive talk about the Indie Web!

Schaunotizen

[00:00:39] The Indie Web Building Blocks
Jeremy explains what’s the meaning behind the whole indie web term and why it exists. He continues to explain the technical basics: Decentralizing sources, authenticate on websites using your very own website and a social network of choice, sharing links to your blog posts to the social networks and getting mentions from twitter etc on your website and store them there. You can do this with just one requirement: if you have your own domain. It even can work on static sites and there are open source services like Bridgy that help you with concatenating the external sources.
[00:22:57] IndieWebCamps
We talk about the people who are part of the indiewebcamp thing and how it’s been created. It was created to create solutions and not only discuss stuff. We also speak about how to teach people about indie technology, how to learn to integrate it and where you can do so. Finally we talk about content ownership and the problem with external services who own your content and do what they want with it (like deleting it even if you don’t want to, thanks archive.org for storing things anyways). And Jeremy shares his first website version. If you are considering going to the upcoming beyond tellerand in Düsseldorf (which you should), be aware that there’s an accompanying IndieWebCamp happening.
[00:48:23] Useless Design Patterns
We’re talking about false assumptions of security which often have heavy impact on usability. Like on login screens when there’s only a generic error message not saying if username or password is wrong. We speak about if passwords should be shown by default to avoid the ‘confirm password’ fields and typing errors and most of the time people are in private and if not, they should be able to switch to hidden type mode. We also talk about captchas which are non-sense. In fact we should always ask ourselves why are we doing this or wait a minute, is this really a good idea? And test with real users to figure out what works and what doesn’t. Because assumptions by us is often simply wrong..

[01:13:15] Keine Schaunotizen

Responsible Web Components
In another brilliant article by Jeremy we learn how web components can be used as a means of extending existing elements rather than replacing them. See web components as an enhancement!
Multiplexing with SPDY and HTTP/2
Guy Bedford talks about multiplexing with SPDY and HTTP/2 in his talk.
FiyMyJS for Sublime
Can’t remember your team’s coding guidelines? Use them automaticlaly with Addy Osmani’s Sublime plugin.
HTTPs and web performance
Dean Hume explains how HTTPS influences the performance of your website.
Iterators gonna iterate
Iterators are a new JS language feature which appear in the recent Chrome releases. Jake Archibald describes how they work.
24 Ways
In its tenth year 24 ways is till one of the online christmas calendars which you have to visit.