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Revision 535: Testing mit Cypress und Vitest

29. Juni 2022 | Keine Kommentare

In den letzten Monaten hat sich eine neue Kombination an Testing-Tools für die Frontend-Entwicklung gebildet, die von vielen Entwickler:innen favorisiert wird. Markus Oberlehner erklärt, wie man Cypress Component Testing und Vitest am besten verbinden kann.

Schaunotizen

[00:00:00] Testing mit Cypress und Vitest
Cypress und Vitest sind Test Runner. Test Runner sind Tools, die von Entwickler:innen geschriebene Tests auszuführen. Dabei kommt Cypress mit einem virtuellen Browser, während Vitest unschlagbar in der Ausführungszeit ist. Vitest kommt aus dem gleichem Universum wie Vue und Vite. Vitest, wie auch Cypress, sind allerdings Framework agnostisch und können mit beliebigen Bibliotheken eingesetzt werden, wie React und Angular. Eine Benutzung von Vitest zusammen mit dem Bundler Vite ist sinnvoll, da beide Tools die gleiche Konfiguration nutzen können. Es ist allerdings keine Voraussetzung.
Markus Geheimtipp ist ein unabhängiger Driver, der Tests sowohl in Cypress, als auch in Vitest ausführen kann.
Im Laufe der Revision geht Markus auf die Begrifflichkeiten von Unit, Integration und System Tests ein. Außerdem erklärt er, in welchen Fällen er es bevorzugt Mocks und Stubs zu benutzen, und in welchen nicht.

Links

Verwandte Revisionen

 

Revision 534: CSS Houdini, gescheitert?

24. Juni 2022 | Keine Kommentare

In dieser Ausgabe legt Schepp Vanessa und Hans seine Überlegungen zu CSS Houdini dar.

Schaunotizen

[00:00:59] CSS Houdini, gescheitert?
Nach einem Recap, was CSS Houdini ist und warum es beinahe „WhatTF“ geheißen hätte, stellt Schepp die These auf, dass das Houdini-Projekt gescheitert sei. Es gibt aus seiner Sicht dafür einige Indikatoren, sowohl was den Implementationseifer der Non-Chromium-Browser-Hersteller angeht, also auch Kritik aus der Entwicklerschaft, u.a. die Paint API sei nichts weiter als -webkit-canvas() in neuem Gewand.
So schwarzmalerisch seine Schlussfolgerung ist, so sehr freut er sich über einen Teilfeature von Houdini, nämlich die @property At-Rule. Diese ergänzt CSS um die Möglichkeit zur Typ-Annotation von Custom Properties, so dass der Browser diese fortan nicht mehr nur als dumme Strings betrachtet, sondern als Fließkomma- oder Ganzzahl, als Farbe, Rotation oder Längenmaß. Und das wiederum eröffnet einem in Kombination mit CSS Animationen und calc() eine Welt an Möglichkeiten, die man zuvor nicht hatte, z.B.:

Schepps Wunsch wäre daher, dass sich die Browser-Hersteller auf die kleineren Dinge konzentrierten und dass @property zukünftig auch in Firefox und Safari implementiert würde (eventuell auch per Crowdfunding durch die Firma Igalia):

Was ist Eure Meinung zu CSS Houdini? Schickt uns einen Tweet an @workingdraft, oder diskutiert mit in unserem Community Slack!

Revision 533: Frontend Performance Metriken – Die Core Web Vitals

15. Juni 2022 | Keine Kommentare

Es ist mal wieder ein schöner DienstagMittwoch und wir hauen die nächste Folge raus. Diesmal mit von der Partie sind der Schepp und der Hans. Schepp berichtet über die Core Web Vitals – mehr dazu unten.

Schaunotizen

[00:00:59] Core Web Vitals
Wenn man sich die aktuellen Performance-Metriken im Frontend so anschaut, guckt man meistens auf die Web Vitals von Google. Schepp erklärt, warum wir die Web Vitals haben und wie die Core Web Vitals funktionieren. Auf alle Metriken der Web Vitals ist er auch schon mal im Wo Wir Sind Ist Vorne Podcast eingegangen. Außerdem sprechen wir über die kürzlich neu eingeführte Metrik Interaction to Next Paint.
Wer mehr zu den Web Vitals lernen möchte, schaut am besten Mal hier vorbei.

Revision 532: Infrastructure as Code

7. Juni 2022 | Keine Kommentare

Wir sind wieder mit einer neuen Episode am Start und diesmal geht es um das Thema „Infrastructure as Code“. Hans spricht mit Thomas Eisenbarth über seine Erfahrungen mit dem Thema. Ein richtig interessanter Talk, der die Seite der Development Operations etwas näher beleuchtet.

Schaunotizen

[00:01:33] Infrastructure as Code
Den meisten von euch ist der Begriff Infrastructure as Code bestimmt mal über den Weg gelaufen. Mit der Entwicklung, die Hardware, wie Netzwerk und Server, nicht mehr selbst zu betreiben, sondern alles in die Cloud zu schieben, ist die Reproduzierbarkeit von Infrastruktur relevant geworden.
Wir diskutieren, woher wir kommen, warum wir Infrastruktur in Code beschreiben wollen und welchen Effekt das auf die Zusammensetzung eines Teams haben kann. Außerdem gibt Thomas Tipps, wie man sich selbst dem Thema annähern kann, auch wenn man noch nicht so viel Ahnung davon hat.
Erwähnt haben wir unter anderem:

Ihr wollt über das Thema etwas diskutieren? Dann schaut mal in unserer Community auf Slack vorbei: draft.community.

Revision 531: Mehr Eloquenz im Web!

31. Mai 2022 | Keine Kommentare

Diese Ausgabe haben Vanessa und Schepp sich mit Manuel Matuzović (@mmatuzo / Webseite), Frontend-Entwickler und Barrierefreiheitsexperte, zusammengetan und gemeinsam ein Plädoyer für mehr Markup-Eloquenz im Web gehalten.

Schaunotizen

[00:01:00] Mehr Eloquenz im Web!

Revision 530: Von Katas, Craft Camps und Code Retreats

17. Mai 2022 | Keine Kommentare

Schepp begrüßte diesmal jemanden, dessen Aktivitäten er schon seit Jahren auf Twitter verfolgt: Wolfram Kriesing aus München (Blog / Twitter).

Schaunotizen

[00:01:00] Von Katas, Craft Camps und Code Retreats
Wolfram ist nicht nur ein Urgestein der IT, sondern war auch Early Adopter der Sprache JavaScript. Zeitgleich mit dem Aufkommen der ersten JavaScript-Just-in-Time-Compiler gründete Wolfram mit einer Handvoll weiterer Visionäre die auf JavaScript spezialisierte Firma uxebu. Dort hantierte man schon frühzeitig mit Enterprise-JavaScript-Frameworks wie dem Dojo Toolkit und entwickelte einen Konverter für Flashs SWF-Dateien namens Pixel Plant und zahlreiche weitere Open Source Lösungen.

Wolframs Passion für die Sprache führte ihn immer tiefer in den Fuchsbau und schließlich zum Konzept des Test-Driven-Developments (TDD). Wir reden darüber, wieso TDD nicht nur ein guter Ansatz zum Entwickeln ist, sondern sich mindestens ebenso gut zum Lernen und Verstehen einer Sache eignet.

Und schließlich reden wir auch über zahlreiche Lernplattformen und Events, die Wolfram zu den zuvor genannten Themen aus der Taufe gehoben hat:

  • Das JSCraftCamp – eine Software-Crafting-Unkonferenz, nur eben fokussiert auf die Sprache JavaScript. Das nächste Camp wartet am 17. und 18. Juni 2022 in München auf Euch!
  • Die JavaScript Katas – eine Sammlung von Coding-Herausforderungen, genannt Katas, die einem helfen sollen, sich mit der Funktionsweise einzelner JavaScript-Bestandteile vertraut zu machen. Der Clou ist, dass das Ganze natürlich in einen TDD-Unterbau eingebettet ist.
  • Die JavaScript Code Retreats – eine weitere Event-Serie, in der Wolfram mit einem Münchener Ableger mitmischt. Diese Ein-Tages-Events finden zeitgleich weltweit statt und auch dort geht es darum, seine Skills mit Hilfe von TDD auf das nächste Level zu hieven.
  • Das JavaScript The Language Meetup – hier wird nur aller feinstes JavaScript in Form von TDD-getriebenem Mob-Programming serviert und verköstigt.

Revision 529: Richtig schätzen

10. Mai 2022 | Keine Kommentare

In einer offenen Diskussionsrunde bespricht Vanessa mit Nikolaus Rademacher, Senior Product Engineer bei Accenture Song, das Thema Software Schätzungen im Rahmen von Sprints. Zuvor war Nik bereits zu Gast, um über die Rolle und Verantwortung von Entwickler:innen in agilen Teams in Revision 510 und Revision 512 zu sprechen.

Schaunotizen

[00:00:58] Richtig schätzen
Wie schätzt man eigentlich richtig? In dieser Revision widmen wir uns Schätzungen, egal ob Fibonacci, T-Shirt Größen, oder einfach nur Zahlen. Wir besprechen, ob man Bugs schätzen sollte, was Spill-Overs sind und welche Vor- und Nachteile es hat, die Schätzungen von Tickets in Bearbeitung nochmals anzupassen, wenn man as Gefühl hat, dass man daneben lag. Wir klären auch die Antwort auf die Frage: „Was ist besser? Zeit- oder Komplexitätsschätzungen“. Oder wie wäre es mit „Kundenwert“ stattdessen? Sie ist: „es kommt darauf an!“ ;)
Nik stellt das Cynefin Framework vor. Es ist ein nützliches Tool, um Tasks in „komplex“, „kompliziert“, „chaotisch“ und „klar“ zu kategorisieren.
Als Online Scrum Planning Poker Tool empfiehlt Vanessa Planning Poker Online.

Revision 528: Svelte und SvelteKit

5. Mai 2022 | Keine Kommentare

Wieder einmal zu Gast ist Jon Uhlmann (@jonnitto), mit dem wir diesmal über Svelte und SvelteKit sprechen.

Schaunotizen

[00:00:58] Svelte und SvelteKit
Bei Svelte hat sich in den letzten Jahren wieder einiges weiterentwickelt. Treu geblieben sind sie sich allerdings, denn wie gewohnt ist die Dokumentation sehr hilfreich, übersichtlich und umfassend. Im Gegensatz zu React ist Svelte tatsächlich „reaktiv“. Dabei kommt es mit einem eigenem Compiler. Seit einiger Zeit gelangt SvelteKit an immer mehr Beliebtheit. Das Framework ist der Nachfolger von Sapper. Wer von Sapper auf SvelteKit migriert, kann sich an den offiziellen Guide halten. Zwei tolle Eigenschaften von Svelte sind der eingebaute Accessibility-Support und die Unterstützung von Transitions und Animations, die an die Transitions von AlpineJS erinnern. Wer sich nun für Svelte interessiert und auf der Suche nach mehr Informationen ist, kann bei der Webseite vom SvelteSummit vorbeischauen. Erst vor Kurzem fand die diesjährige Remote Konferenz statt. Die Videos findet man auf YouTube: Svelte Summit Sprint. Um sich sonst auf dem Laufenden zu halten, empfehlen wir den Svelte Blog mit monatlich erscheinenden Artikeln.

Weitere Revisionen mit Jon Uhlmann

Weitere Revisionen zum Thema Svelte

Revision 527: Vue State Management

26. April 2022 | Keine Kommentare

Diese Revision ist Vanessa in die Rolle der Gästin geschlüpft und hat Schepp etwas zum Thema „State Management“ in Vue erzählt.

Schaunotizen

[00:00:00] Vue State Management
Wir beginnen mit einem Rückblick auf Vue 1 und 2 und die dort etablierten Global- und Options APIs
Vue 3 hat dann, angelehnt an Reacts Hooks, die Composables und die Composition API eingeführt, sowie die Reactivity API, die einen alle aus der Prop-Drilling-Hölle befreien – wenn man denn weiterhin ohne waschechten Store arbeiten wollte.
Ist die Entscheidung für einen Store gefallen, dann hieß der früher immer Vuex und war der vom Vue-Team mitentwickelte und offiziell empfohlene. Parallel dazu hat sich ein weiterer Store entwickelt, nämlich Pinia, und der ist über die Zeit so gut geworden, dass er nun offiziell zu Vuex 4’s Nachfolger ernannt wurde. Pinia spielt besser mit TypeScript und auch mit Server-Side-Rendering zusammen, und lässt sich ähnlich wie die oben genannte Composition API ansteuern.
Und dann gibt es schließlich noch Harlem.js, das sich auf die Composition- und Reactivity APIs stützt, und somit nur mit Vue 3 arbeitet.

Vanessas Fazit lautet: Benutzt gerne weiter Vuex, wenn Ihr es schon im Einsatz habt, setzt aber auf Pinia, wenn Ihr neue Projekte aufsetzt. Harlem.js hingegen sagt ihr vom Ansatz her spontan nicht so zu.

Revision 526: Technisches SEO in 2022

19. April 2022 | Keine Kommentare

Schepp und Peter durften Martin Splitt begrüßen (Developer Advocate bei Google, Web, Twitter) um mit ihm über technische Suchmaschinenoptimierung zu plaudern und mit den übelsten SEO-Mythen aufzuräumen.

Schaunotizen

[00:01:00] Technisches SEO in 2022
Seit Martins letztem Besuch in der Revision 351 hat sich einiges getan! Der JS/CSS-Support des Google Bots ist mittlerweile sehr umfassend, nur mit bestimmten Web APIs wie Geolocation und Service Worker weiß der Crawler nichts anzufangen. Martin empfiehlt zur Fehlersuche die Search Console um JS/API-Probleme wie auch versehentliche Ressourcen-Blockaden gegenüber dem Google Bot aufzudecken. Wir quatschen aus diesem Anlass über die robots.txt, den x-robots Tag (aka HTTP-Header), Sitemaps, rel="nofollow" und rel="sponsored" und die im Zuge all dieser Informationen aufkommenden Herausforderungen des Indizierens von Web-Content. Wo der SEO ist, ist aber auch der Schlangenölverkäufer meist nicht fern, und so kommen wir nicht umhin, auch ein wenig über obskure Seo-Magie, Verschwörungstheorien und Cargo-Cult-SEO (und Entwicklung) zu diskutieren. Am Ende des Tages schlägt nichts eine saubere URL-Struktur mit Sitemap, Meta-Informationen (vorzugsweise via JSON-LD) und einem Auge auf den Web Vitals. Zuletzt verweisen wir noch auf den , Schepps Auftritt bei WWSIV und plädieren für einen gesunden und entspannten Umgang mit SEO!