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25. Februar 2020 | Kommentare deaktiviert für Revision 415: Werbung und Tracker domptieren
In diese Revision dreht sich alles um Werbung und Tracking Scripte. Denn Hans interviewte Schepp anlässlich seines Blogposts zu dem Thema aus Dezember.
Zunächst erklärt Schepp, wie Werbung heutzutage in Webseiten gelangen, nämlich vollautomatisiert, und wie wenig Kontrolle man dadurch über die tatsächliche Auswahl hat.
Dann reden wir über den Konflikt von Werbung mit einem echten responsiven Ansatz, und Lösungsmöglichkeiten.
Werbemittel sind meist auch nicht performant programmiert, sondern eher hemdsärmelig. Deshalb findet man darin auch oft das antike und render-blockierende document.write. Schepp hat eine Ansatz mit position: sticky hilft hier aus der Misere.
Sogenannte Wolkenkratzer- oder Hintergrundbild-Anzeigen neigen dazu, dafür zu sorgen, dass sie immer sichtbar sind. Das kann zur Folge haben, dass sie manchmal wichtige UI wie den Webseiten-Kopf oder das Off-Canvas-Menü abdecken und diese Elemente dadurch unbedienbar werden. Der Trick hier ist, die Werbung in einem Container einzufangen, und diesen dann geschickt in den restlichen Stacking Context einzubinden.
Zu guter Letzt entpuppen sich Werbeanzeigen manchmal als Trojanische Pferde, deren eigentliches Ziel es ist, unbemerkt sensible Daten der User zu stehlen. Dafür lesen sie vorhandene, oder heimlich eingefügte Inputs aus. Dem hat Schepp einen Riegel vorgeschoben, indem er den Prototypen des Input Elements gepatcht hat.
7. Januar 2020 | Kommentare deaktiviert für Revision 407: Micro Frontends mit Project Mosaic
Nachdem alle Co-Hosts der Reihe nach, aufgrund von verschiedenen dringenden Gründen, ausfielen, interviewte Kahlil im Alleingang Vanessa Otto zum Thema Micro Frontends.
Vanessa erzählt uns kurz was sie mit Mosaic 9 zu tun hat. Danach geht es erstmal darum was Micro-Frontends überhaupt sind, in welchem Fall man diese einsetzen möchte und wie man das machen kann. Ein Mosaic 9 Crash-Kurs kommt dabei natürlich nicht zu kurz. Vanessa erklärt uns, wie sie die verschiedenen Software Projekte aus denen Mosaic 9 besteht, selber bei der Arbeit einsetzt.
18. Dezember 2019 | Kommentare deaktiviert für Revision 404: Bleeding-Edge JavaScript
This revision we had the pleasure to sit down with Christophe Porteneuve (@porteneuve) who is based in Paris. Christophe made his entry to web development almost twenty-five years ago and is well known in today’s JavaScript scene since back in the days when he became core team member of prototype.js (who still remmebers this?). Nowadays he runs the consultancy & training company Delicious Insights together with a pertner where they offer (Node-)JS, Tooling and Git Workshops. On top of that Christophe can usually be found MC’ing the dotJS Conferences.
Shownotes
[00:04:14] Bleeding-Edge JavaScript
In our fireside-chat we talked about old and new JavaScript additions, which we find very helpful, if not even mind-blowing. We started off with an older but underappreciated feature, ES Proxies, as Christophe just recently held a talk about those at the Fronteers Conference (Slides). Proxies allow to watch objects like in immer.js or like in Vue.js 3, or build traps in order to instrument property access, or to do meta-programming.
Afterwards we talked about how new features find their way into JavaScript, what ECMA is, what JavaScript, what TC-39 and the different „Stages“ means and why JavaScript today is still a trademark of Oracle in the United States.
And of course we also talked about these features:
The second thing, we’d like to promote is next year’s iteration of the Think About! Conference. The inaugural 2-day-conference happened this year in Cologne and not only were we blown away but the concept and contents, we also happened to do five super interesting interviews there: workingdraft.de/category/on-tour/thinkabout19/. Ticket sales for next year opened and there are still Early Bird Tickets left, for EUR 380 instead of the regular EUR 500.
24. März 2019 | Kommentare deaktiviert für Revision 381: Layered APIs und der Stand der Dinge bei HTTP/2
In kleiner und gemütlicher Runde besprachen Stefan und Schepp, was es mit dem Konzept der Layered APIs auf sich hat und wie es derzeit so um HTTP/2 steht.
Bei den Layered APIs handelt es sich um sowas wie eine im Browser mitgelieferte Standard-Bibliothek, welche neuen syntaktischen API-Zucker bereitstellt, ohne dazu auf neue API-Primitive zurückgreifen zu müssen. Die Idee dabei ist, den Entwicklern an den Standardgremien vorbei schneller bessere Werkzeuge zu liefern, die Sie zudem auch nur bei Bedarf hochfahren/laden können. Das hält die Browser schlanker. Da die neue APIs rein per JavaScript geschrieben sind und auf längst bestehenden APIs aufsetzen, können Browser, die diese Layered APIs nicht eingebaut mitbringen, diese Bibliotheken einfach aus dem Netz nachladen. Analog zu einem Polyfill. Dafür gibt es eine spezielle, neue und rückwärtskompatible Modul-Syntax. Der erste Kandidat für eine Layered API ist der KV Storage, den man jetzt per Origin Trial Verfahren auf seine Besucher loslassen kann.
Unser zweites Thema befasste sich nach längerer Zeit mal wieder mit HTTP/2. Anlass war der oben verlinkte Artikel, in dem getestet wurde, inwiefern veränderte Bundling-Strategien zu besserer Performance führen, und wo Dinge sich ins Negative verkehren. Das ist insofern relevant, als dass mittlerweile gut 50% aller Webseiten mit dem Prototoll ausgeliefert werden. Wir fanden außerdem beiläufig heraus, dass rund 75% aller Webseiten auf HTTPS laufen.
swc, der „speedy web compiler“, ist ein in Rust geschriebener, besonders schneller JavaScript-Transpiler, der laut eigener Aussage Feature-technisch mit Babel gleichauf liegt.
sucrase ist ein Babel-Fork und verfolgt ähnliche Ziele. Diese werden in diesem Fall dadurch erreicht, dass verlangsamende, aber auch kaum benötigte Features aus Babel wegfallen. Darunter das Rückkompilieren zu älteren ES-Versionen. Dadurch wird sucrase also eher zu einem Metasprache-nach-Current-ES-Compiler.
Der Feature Policy Playground möchte eine Art „Can I Use“ für Feature Policy Features sein. Es geht zum einen um den aktuellen Browser-Support, als auch darum, auf die entsprechenden Explainer-Dokumente zu verlinken.
Anfang Februar waren wir bei einer brandneuen Konferenz zu Gast, der <c’t webdev> in Köln. Nachdem der heise-Verlag ja schon erfolgreich andere Entwicklungsfelder wie zum Beispiel JavaScript mit Konferenzen beackert, schien es wohl Zeit zu sein, das Thema „Frontend“ in den Fokus zu nehmen. Wir würden sagen: Die Premiere ist gelungen!
Und netterweise durften wir vor Ort wieder ein paar der Sprecher interviewen.
Einer davon war Robert Weber, freiberuflicher Frontend-Entwickler aus der Gegend um Berlin, der auf der Konferenz einen Vortrag zum Thema „Inclusive JavaScript“ gab. Darüber wollten wir gerne mehr wissen. denn von „Inclusive Design“ haben wir wohl mal gehört, aber was genau steckt hinter „Inclusive JavaScript“?
Anfang Februar waren wir bei einer brandneuen Konferenz zu Gast, der <c’t webdev> in Köln. Nachdem der heise-Verlag ja schon erfolgreich andere Entwicklungsfelder wie zum Beispiel JavaScript mit Konferenzen beackert, schien es wohl Zeit zu sein, das Thema „Frontend“ in den Fokus zu nehmen. Wir würden sagen: Die Premiere ist gelungen!
Und netterweise durften wir vor Ort wieder ein paar der Sprecher interviewen.
Eine davon war Mirjam Bäuerlein, Frontend-Entwicklerin bei Cosee in Darmstadt, die auf der Konferenz die Closing-Keynote über „Component-based CSS“ gab, und die wir gerne zu zwei Dingen befragen wollten: Zum einen hat uns interessiert, wie sie als vormalige Office Managerin und Hundetrainerin den Quereinstieg in die Webentwicklung gemeistert hat – und das auch noch in unter zwei Jahren! Zum anderen haben wir über ein wichtiges Side-Project von Ihr gesprochen, nämlich über Conference Buddy, das das Problem angeht, dass wir auf Konferenzen (oder Meetups) oft nicht genau wissen, wie wir uns anderen Personen annähern und mit Ihnen erfolgreich „socializen“ können.
23. September 2018 | Kommentare deaktiviert für Revision 358: Web Bluetooth & Web USB
As Schepp was left alone by his co-moderators (due to valid reasons) he reached out to Niels Leenheer in order to chat a bit about the Web Bluetooth and Web USB APIs. And as you might already have guessed this episode is in English :)
We talk about how Bluetooth is structured and how we see it and interface it from the browser. We mantion the GATT standard/protocol and how you can find many devices documented in the OpenGATT Registry. We talk about LEGO stuff that can be remotely controlled via Web Bluetooth, like the LEGO Batmobile (hardware / demo) or the LEGO Tracked Racer which you combine with an SBrick Bluetooth receiver in order to then control it with the help of sbrick.js. We also talked about „the physical web“ in the form of Bluetooth beacons, and we talked about beacons that can run JavaScript on themselves! If you prefer Bluetooth-interfacable microcontrollers, then you might wanna have a look at the Espruino and its Bluetooth extension. And then finally, we also talked about Web USB and how there are security considerations to be made.
One of the oldest and still one of the best frontend conferences in Western Europe! Non-profit and again with an amazing and diverse lineup. Although this time in a new venue in order to be able to offer more seats. Check it out, Western Germans…
The first edition of many more to come, this conference fills the vacuum that Velocity created and features a breath-taking array of webperf speakers. Don’t miss this once in a lifetime lineup!
In dieser Revision widmen wir uns mal einem Soft-Skill und reden über Herausforderungen bei der Kommunikation im Team und darüber, wie gute Kommunikation aussehen kann. Als Fachmann für diese Themen haben wir uns Coder & Kommunikations-Coach Marcel Koch (@_mknet_) in die Sendung geholt.
Schaunotizen
[00:00:50] Kommunikation im Team
Während unserer Unterhaltung erwähnten wir folgende Publikationen:
5. Mai 2018 | Kommentare deaktiviert für Revision 338: Web Apps, PWAs und Offline in der Praxis
Für diese Revision haben wir uns den Robin Mehner (@rmehner auf Twitter) eingeladen, der nicht nur (Mit-)Organisator verschiedener Berliner Meetups wie der BerlinJS oder der Up.front ist, sondern auch der Reject.JS-Konferenz (als es sie noch gab). Wir quatschten mit Robin über seine Erfahrungen und Learnings beim Bau von offline-fähigen Web Apps, über die Erwartungshaltung von Benutzern dieser Anwendungen und über die Service Worker Technologie und ihre Fallstricke im Speziellen.
Schaunotizen
[00:01:08] (Progressive) Web Apps
Im Verlauf unseres Gesprächs über den Bau und den Betrieb von Web-Apps, berührten wir folgende Punkte (not in order of appearance):
Auch dieses Jahr gibt es wieder eine Ausgabe von Hans‘, Anselms, Sebastians und Davids After-Work-Konferenz im Herbst in Köln-Ehrenfeld. Diesmal aber in einer neuen Location. Thema ist „Die Zukunft des Arbeitens“.
Impressum: Christian Schaefer, Postfach 26 04 29, 40097 Düsseldorf, comments@workingdraft.de
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