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der etablierteste Podcast für Webentwickler im deutschsprachigen Raum.
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Wir entdeckten etwas Praktisches in diesem Working Draft, das Opera schon seit Version 9.5 implementiert, und das speziell auf Fernsehern hilfreich ist: die Keyboard Control Eigenschaften.
WebRTC ist ein größeres API-Baustein-Paket, mit dem sich alle Aufgaben von Echtzeitkommunikation (Telefonie und Videotelefonie) im Browser abwickeln lassen. Erfunden hat’s Google, aber mit an Board sind auch Opera und Mozilla. Außerdem sprachen wir den auf WebRTC und Flash basierenden getUserMedia-Polyfill von Addy Osmani an.
Wunderkit will ein Projektmanagment- und Organisationswerkzeug sein. Im Vorfeld wurde eine hohe Erwartungshaltung erzeugt, so dass mit der nun startenden Beta ein regelrechter Hype darum entbrannt ist. Wir klären, ob das gerechtfertigt ist oder nicht.
Von Wunderkit kamen wir zu Trello. Trello ist eine Art digitales Karteikartensystem und wir nutzen es seit kurzem, um unsere Sendungsthemen zu sammeln, zu sieben und zu sortieren.
Ein neues Major Release von YAML ist raus. YAML ist ein Layoutframework, das ausnahmsweise mal nicht gridbasiert ist, das aber trotzdem alles kann, und das auch noch in allen Browsern bis hinunter zum IE7er. Was ist in Version 4 neu? Responsiveness und CSS-Klassen-Namespacing. Parallel zu uns hat sich die Technikwürze mit dem Macher Dirk Jesse und weiteren Gästen über YAML 4 unterhalten.
Ein datenbankfreies und damit rein dateisystembasiertes Content Management System. Für wenn was mal schnell und unkompliziert gehen soll (und das tut es!). Mehr Infos gibt es auch wieder drüben in der Technikwürze, und zwar in der Folge „Kirby total“.
Der leichtgewichtige und featurestarke Editor Sublime Text geht bald in die zweite Runde. Aktuell wird an der Beta gewerkelt und es gibt ihn für alle Desktop-Plattformen.
CSSDeck klaut zwar das Design von Dribbble, will aber kein Showcase für Design- sondern für CSS-Fähigkeiten sein. Zum direkt online Loscoden bietet es eine Art JSFiddle/Dabblet Interface, zu finden unter „Play„.
Das Smashing Magazine hat letzte Woche auf ein massivst responsives Layout umgestellt. Wir bequatschen, wo die Operation geglückt und wo eher missglückt ist.
Der Designer Steven Wittens hat seine Seite relaunched und sie komplett in 3D gebaut. Die Perspektive ist gekoppelt an die Scrollposition und verschiebt sich nach 2D, sobald man die Seite ein wenig herunterscrollt.
Live Reload ist ein Tool für Mac, das nur in einer instabilen Alpha für Windows vorliegt, und welches SASS/LESS/Stylus Dateien automatisch kompiliert und die resultierenden Styles live im gerade offenen Browser austauscht. Fast ähnlich läuft es mit JavaScript.
Firefox 8 und Internet Explorer 10 sind die ersten Browser, die für uns die ganzen Zusatzfeatures von OpenType Schriften wie Small Caps, Ligaturen, Numerale, Kerning, Fractions oder Alternative Zeichen freilegen. Da läuft dem Typo-Affiniado das Wasser im Munde zusammen!
Nicholas Zakas schlägt als neue Media Query Abfrage das Ab- oder Vorhandensein von JavaScript vor, um in Zukunft auf den Workaround des .js/.no-js-Klassenverteilens verzichten zu können. Außerdem fanden wie das Script SYZE.js als Ersatz für Media Queries ganz nett.
Der oben erwähnte Kangax ist auch der Macher von Fabric.js, einer Canvas-Manipulationsbibliothek für JavaScript (und Node.js). Nachdem diese letztens in Version 0.5 gelernt hat, SVG nach Canvas zu importieren, beherrscht sie nun auch den Export nach SVG.
Dieser Podcast könnte interessant werden. In der ersten Folge zu Gast ist Jonathan Snook, der am 15. März auch einen Workshop in Essen zum Thema SMACSS geben wird.
Wer auch da war, das waren Kahlil, Hans und Rodney. Dank Lisa und Vitaly vom Smashing Mag durften wir eine schöne Paneldiskussion auf die Beine stellen. Mit Hans an der Kamera interviewten Kahlil und Rodney Paul, Vitaly und Chris zu Themen wie Alphatier-Gekabbel, Sprachbarrieren, Wissensvermittlung, mobilen Geräten oder nativen UI-Elementen.
Eine Chrome-Erweiterung und eine lokale Node.js-Instanz machen es zusammen möglich, JS- und CSS-Änderungen, die man in den Chrome DevTools vornimmt, sofort lokal und dauerhaft ins Projekt zu übernehmen.
Die Sencha Labs haben den Fähigkeiten des neuen Android-Browsers auf den Zahn gefühlt. Er ist ganz gut, zieht aber nie und nimmer an iOS 5 vorbei. Wir gehen außerdem noch auf einen Bug in den älteren Android Browsern ein, die zwar behaupten, CSS Animationen zu können, dabei allerdings schwer patzen. Während unseres Gesprächs fällt der Hinweis auf Socket.IO
Nachdem vor knapp einem Jahr die MPEG-Arbeitsgruppe der ISO mit dem Auswahlverfahren für einen lizenzkostenfreien Codec für Webvideo begonnen hatte, sind jetzt zwei Produkte in die engere Wahl gekommen: IVC und WebVC.
Eine Extension für den Chrome aus dem Deveoper Channel, die einem in einer Timeline-Kurve genau aufzeigt, wann der Browser wie lange womit beschäftigt ist. Und Tipps gibt.
Hier findet Ihr die Vorträge von Patrick Lauke, Peter (Kröner), Sven Wolfermann, Adobe, Mathias Schäfer, Sebastian Golasch, Marco Zehe, Alois Reitbauer und Microsoft zu den Themen: HTML5, CSS3, Flash, JavaScript, Node.js, WAI-ARIA, Web Performance Optimization und ASP.net MVC 4.
Hier hat jemand eine Scrollbar gebaut, die exakt derjenigen von Mac OS X Lion nachempfunden ist. Uns kommen dabei die IE und WebKit Scrollbar CSS Anweisungen, sowie der HTML5 Apache Index in den Sinn.
Wir nehmen Addy Osmanis Artikel zum Anlass, ein feuriges Plädoyer für AMD, also Asynchrone Modul Definitionen, loszuwerden. Warum es sich dabei handelt, erklären wir auch.
Leider hat einer von den jQuery Jungs beim Aufräumen des Plugin-Repositorys format c: eingegeben und aus Versehen alle Plugins gelöscht. Und das letzte Backup ist ein Jahr alt. Ups. Dafür kommt jetzt endlich eine neue Repository-Architektur.
Im Rahmen des fünften Blue Beanie Days für Webstandards hat Team Irish ein neues Projekt namens „Moving the Web Forward“ ins Leben gerufen, das Leute dabei leiten und unterstützen soll, sich in Sachen Webstandards für uns alle hilfreich einzubringen. Dabei piekste er dem Herrn Zeldman in einem Nebensatz so empfindlich in die Weichteile, dass dessen Tourette-Syndrom voll zum Ausbruch kam. Und auch andere streiteten. Wir berichten von der Klatsch und Tratsch Front.
Nicolas Gallagher beschreibt, wie man mit Hilfe von SASS das „Mobile First“ Paradigma umsetzen kann, ohne die Tür für die alten IEs zuzuschlagen. Schöne Idee!
Marcel hat bemerkt, dass Opera beim Erreichen des Endes einer Seite einen Hinweis einblendet, man könne durch Drücken der Leertaste zur folgenden Seite weiterblättern. Völlig unklar ist allerdings, woher Opera weiß, welche eben jene nächste Seite sein soll. <link rel="next" /> ist es jedenfalls nicht, und doch klappt es meist. Myteriös… Wisst Ihr’s?
Im 24ways Adventskalender erschien gleich am ersten Tag ein Artikel, der beschreibt, wie man mit der eher unbekannten CSS-Font-Eigenschaft unicode-range seine Texte buchstabenweise durchgestalten kann. Clevere Idee! Wofür unicode-range gut ist und welcher Browser es wie gut unterstützt, das lernt Ihr in Jake Archibalds Fronteers-Vortrag, wenn er denn mal erscheint.
Obwohl nix Neues, so hat Marcel in letzter Zeit schwer mit sogenannten P3P-Headers zu kämpfen gehabt. Er erzählt uns, warum sie so kacke sind. Zur Überwindung hilft es, diesen Wert in den HTTP-Headern mitzusenden.
Rund 85% von Mozillas Finanzierung kam in den vergangenen Jahren von Google, die im Gegenzug als Standardsuche in Firefox eingebaut wurden. Der entsprechende Vertrag endete jedoch im letzten Monat und es gibt keinerlei Anzeichen dafür, dass der Vertrag erneuert wurde. Und das wäre sehr schlecht für Mozilla.
Heute hat sich Schepp mit Hans Christian Reinl, alias @drublic hingesetzt, und zusammen haben wir recht viel schöne Kleinigkeiten für Euch ausgegraben.
Etwas, das Rodney und Peter in der letzten Woche versäumt haben, holen wir diesmal nach: Wir werfen einen Blick auf die neuen in Firefox zukünftig integrierten Entwicklertools. Unserer Meinung nach ein guter Start, der aber weiter ausgebaut werden muss, da Firebug in eine nicht mehr ganz so rosige Zukunft blickt und dringend Ersatz braucht.
Nachdem zunächst überhaupt erst einmal ein Gremium aus dem Boden gestampft wurde, das beim W3C für die Standardisierung und Fortentwicklung des DOM-Zugriffs zuständig ist, gibt es nun einen ersten Vorstoß, neuen DOM-Methoden zu spezifizieren. Während des Gesprächs schweifen wir zum Thema interne Arbeitsweise der jQuery-Selectorengine Sizzle ab.
Spätestens jetzt wird WebP zum Alleskönner, da es in seiner neusten Version bei Bedarf verlustfrei komprimieren kann, Animationen lernt, und obendrein auch mit Transparenz auftrumpft. Dabei sprechen wir u.a. kurz über das gescheiterte Bildformat APNG und wieder mal über mögliche Lösungswege für responsive Bilder.
Es erscheinen immer mehr Working Drafts für APIs für den Hardwarezugriff. So etwa ganz frisch von Nokia ein Vorschlag zu einer Vibration API. Chrome und Firefox warten demnächst mit der Gamepad API auf. Und Opera, Chrome und Firefox verfügen bald alle über Zurgriff auf die Webcam oder das Mikrofon. Federführend ist in diesem Bereich die Device APIs Working Group, und auch Mozilla ist da stark hinterher, bis Ende des Jahres alle APIs fertig zu haben. Wegen Boot to Gecko.
WebKit setzt wieder ein paar nette Dinge um, nämlich das neue Flexbox-Model, CSS Shader, Bild-Überblendungen in CSS oder ein meta-Element des Types „referrer“, das die Privatsphäre schützt.
Mark Boulton spricht den Punkt an, dass zwar unsere Seiten immer „responsiver“ werden, nicht aber die Werbung und deren Vermakrtungskonzept. Also schlägt er mal was vor.
Wie letztes Jahr bringen Sven Wolfermann und Heiko Stiegert auch dieses Jahr wieder einen Adventskalender vollgepackt mit CSS3-Tricks, bei dem allerlei Gastautoren mit von der Partie sind und es sehr hochkarätige Preise zu gewinnen gibt.
Minutiös auf die Revision 48 abgestimmt, ließ der liebe Marc Thiele diesen Montag (sowie Sonntag und Dienstag) die beyond tellerrand 2011 vom Stapel. Und was sollen wir sagen? Sie war verdammt nochmal exzellent! Das Lineup war der Hammer und übertraf alle Erwartungen.
Stop Motion Opening Sequence der beyond tellerrand 2011
Und weil so viele unserer Hörer und Gäste diese Mutter aller Konferenzen besuchen wollten, entstand die Idee, die hiesige Revision dann auch direkt dort aufzunehmen. Yeah, Baby! Gäste waren Anselm Hannemann, Frederic Hemberger, Marc Hinse, Hans Christian Reinl, Sven Wolfermann, Rodney Rehm und Maik Wagner. Aber auch David Maciejewski von der Technikwürze war auch vor Ort, so dass man sagen kann: Dies war die erste mit der Technikwürze zusammen koproduzierte Working Draft Revision! Ein großes Dankeschön geht außerdem an Dank Rodney Rehm, dem wir zwei saugeile Funkmikrofone verdankten!
Wir beginnen damit, den Workshoptag am Sonntag und den ersten Tag der Konferenz, den Montag, zu rekapitulieren. Nach circa 10 Minuten stößt die Speakerin Naomi Atkinson zu uns, mit der wir über Ihren tollen Vortrag „Going Beyond“ sprechen, und über die Tatsache, dass wir Deutschen aufgrund unserer Sprachbarriere zu sehr im eigenen Saft schmoren. Im Anschluss führen wir die anfangs begonnene Konferenz-Rekapitulation zu Ende.
Nach gefühlten Ewigkeiten waren mal wieder alle festen Hosts beieinander. Und noch jemand war da, nämlich Haymo Meran, CTO und Mitbegründer des Wiener Unternehmens Gentics und vor allem geistiger Vater des HTML5 Aloha Richtext Editors.
Eine neue jQuery-Version wurde auf die Welt losgelassen, die die neue Methoden on und off für das Eventmanagment einführt, delegierte/gebubbelte Events schneller macht und nicht zuletzt ein HTML5 innerShiv Polyfill von Haus aus integriert.
Ein sehr praktisches jQuery-Plugin, das Formulareingaben vor dem expliziten Absenden vor Verlust schützt. Peter findet es in dem Zusammenhang jedoch schade, dass so viele Tools auf jQuery bauen, obwohl es eigentlich gar nicht nötig wäre.
Einige kleinere Geschichten, nämlich einsetzende Ernüchterung einerseits und ein schöner Trick andererseits, welche diese Woche zu CSS Media Queries über den Äther gingen, sind für uns der Anlass, über Responsive Web Design im Allgemeinen zu reden.
Haymo erzählt uns ein wenig was zum Aloha Editor, einem WYSIWYG/Richtext Editor der ein anderes Implementierungskonzept verfolgt als etwa TinyMCE oder der CKEditor. Dieses fußt nämlich auf HTML5 und so könnte man Aloha eigentlich auch als contenteditable-Polyfill einstufen.
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