Developer und Speaker Tobi Timm, Senior Product Engineer bei SinnerSchrader, Koorganisator bei Nodeschool MUX/AUX und React Munich, erzählte Stefan, Schepp und Vanessa über funktionale Programmierung und endliche Zustandsmaschinen in JavaScript.

Schaunotizen

[00:00:29] Funktionale Programmierung en Vogue
Durch die immer höhere Popularität von progressiven Frontend-Frameworks wie React.js und Vue.js, die jeweils Ansätze der Funktionalen Programmierung (FP) aufweisen, erlaubt die FP an sich einen Aufschwung in der Web Entwicklung. Neben Elm, ein von Haskell inspiriertes Framework, gibt es für JavaScript-Entwickler und -Entwicklerinnen die Bibliothek Ramda.js. Für ESLint steht das Plugin eslint-plugin-functional zur Verfügung. Das wohl wichtigste Paradigma der Funktionalen Programmierung besteht daraus, das ausschließlich Funktionen geschrieben werden. Die Konzepte kommen von Haskell, LISP, OCaml oder auch Scheme, einem Vorgänger von Javascript. Funktionen gelten als „First Class Citizen“ und werden dabei auch „Pure Functions“ genannt. Diese generieren bei gleichem Input immer den gleichen Output und verwenden keine Variablen außerhalb ihres Scopes. Ein Vorteil von Funktionaler Programmierung ist dadurch, dass Nebenläufigkeiten verhindert werden und der Code weniger fehleranfällig ist. Getestet werden müssen dann Werte von außerhalb, wie z.B. Nutzereingaben oder Antworten von APIs. Für den Einstieg in die FP in einer bestehenden Codebase, empfiehlt Tobi z.B. For-Schleifen durch Funktionen wie .map(), .filter() und .reduce() zu ersetzen. Zum Lernen empfehlen wir die Videos von Dr. Boolean.
Finite State Machines
Etwas, das ähnliche Effekte wie die FP erzeugt, sind State Machines und State Charts. XState von David Khourshid ist hier das Framework für pure Javascript Entwicklung. Wie auch bei der FP ist die Lernkurve allerdings etwas höher, doch es scheint sich zu lohnen, sich mit diesem Thema zu befassen.
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